Warnung, Achtung, Meldung, Bitte beachten, Hinweis
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Warnmeldungen

Hier finden Sie Warnungen zu unseriösen Geschäftspraktiken und Betrugsversuchen

Fake Rechnung Amtsgericht Lüneburg

Zurzeit sind vermehrt Abrechnungen im Umlauf, die den Anschein erwecken, vom Amtsgericht Lüneburg zu stammen. Suggeriert wird eine Rechnung für eine Handelsregisterbekanntmachung.

In Wirklichkeit stammen die Rechnungen von Unbekannten, die mithilfe der formularähnlichen Anschreiben und vorausgefüllten Überweisungsträgern die Empfänger dazu bringen wollen, den jeweils geforderten Betrag an die Absender zu zahlen.

Bitte nehmen Sie bei Zweifeln an der Echtheit bzw. Rechtmäßigkeit eines Schreibens Kontakt zum jeweiligen Amtsgericht auf.



Das Landeskriminalamt Niedersachsen warn vor Phishingmails mit dem Betreff "Unberechtigte Lastschriften zurückbuchen", die den Anschein erwecken, von den Volksbanken Raiffeisenbanken zu stammen.
Die Täter behaupten in der Mail, dass das Konto vorübergehend gesperrt sei, da unberechtigte Lastschriften vorgenommen seien. Der Empfänger müsse nun das Konto umgehend entsperren. Hierfür wird ein Link und QR-Code angeboten.
Das LKA empfiehlt, in keinem Fall den Link aufzurufen und sensible Daten einzugeben.
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einer neuen Betrugsmasche bei der Personen eine SMS erhalten mit dem Hinweis, eine neue Voicemail stände unter einem bestimmten Link bereit. Mit Anklicken des Links wird jedoch Schadsoftware heruntergeladen. Dieser Link sollte nicht angeklickt werden. Weitere Tipps hält das Landeskriminalamt bereit.
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor kriminellen Accountübernahmen bei WhatsApp. Die Täter verschicken im Namen bereits gehackter Freunde oder Bekannte eine Nachricht und bitten um die Weiterleitung eines sechsstelligen Codes, den man versehentlich verschickt hätte.  Tatsächlich haben die Nachrichtenempänger zeitgleich einen solchen Code von WhatsApp erhalten. Dabei handelt es sich jedoch um den Sicherheitscode für den eigenen WhatsApp-Account. Wer diese Zahlenfolge an die Täter übermittelt verliert vorerst seinen Account.
Der Code sollt jedoch mit Niemanden - auch nicht mit Bekannten oder Freunden - geteilt werden. 

Bundesweit sind seit Kurzem gefälschte Impfpässe im Umlauf. Auch in Niedersachsen konnten in den vergangenen Wochen erste Fälle festgestellt werden. Das LKA Niedersachsen weist darauf hin, dass nicht nur das Herstellen und Vertreiben, sondern auch die Nutzung solcher gefälschten Impfpässe strafbar ist. Entsprechende Ermittlungsverfahren (Urkundenfälschung, Betrug) werden bei Bekanntwerden umgehend eingeleitet.

Eine original Impfbestätigung erfolgt derzeit nur über einen Impfpass oder eine bundeseinheitliche Ersatzbescheinigung. Beide sind mit dem Impfstoffaufkleber, einem Stempel des Impfzentrums und der Unterschrift des behandelnden Arztes versehen.

Die Bundesregierung plant aktuell einen digitalen Impfpass, der als fälschungssicherer Nachweis von Corona-Impfungen dienen soll.

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Das Bundeswirtschaftsministerium warnt vor Phishing-Mails mit falschem Antragsformular zu einer sog. "Überbrückungshilfe Teil 3".

Öffnen Sie diese E-Mails nicht und nutzen Sie ausschließlich die Antragsformulare auf der offiziellen Website zur Überbrückungshilfe. Gewarnt wird außerdem vor Anrufen per Sprachcomputer, die angeblich von der Finanzverwaltung kommen, über Coronahilfen informieren und zum Eingeben von Ziffern auffordern. Beenden Sie solche Anrufe unverzüglich.

Zurzeit sind wieder E-Mails der United Hosting Deutschland im Umlauf. Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V. warnt unverändert vor den gefälschten Rechnungen mit dem Absender United Hosting Deutschland, die per E-Mail verschickt werden. Abgerechnet werden Kosten für eine Domain-Registrierung in Höhe von rund 200 Euro.

Die Schreiben enthalten zehnmal den Begriff Rechnung und lediglich viermal den Begriff Angebot. Der Verband geht daher von einer bewussten Verschleierung des Angebotscharakters derartiger Formulare aus. Hinzu kommt, dass die Herkunft der Formulare nicht angegeben wird (fehlende Adresse) und eine spanische Bankverbindung angegeben ist.

Der Schutzverband rät daher davon ab, auf die Mail zu reagieren bzw. Unterschrift zu leisten.

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Es gibt Hinweise auf mißbräuchlich versendete Anträge zu einem vermeintlichen Corona-Weihnachtsbonus für Unternehmen. Herausgeber soll die Europäische Kommission sein. Nach Prüfung und Bewertung handelt es sich hier um eine komplette Fälschung. Die im Antrag als Kontaktstelle benannte Mail-Adresse deutschland@ek-europa.eu weicht nur bei einem Buchstaben von der echten Adresse deutschland@ec-europa.eu ab. Bei grobem Lesen wird man hier schnell fehlgeleitet.

Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor einem amerikanischen, wahrscheinlich eher Schweizer Formularaussender, der Digi Medien GmbH aus Wilmington/Delaware. Wer das Formular ausfüllt und zurückschickt, verpflichtet sich auf Kosten von jährlich netto 899 € über zwei Jahre.

Der Schutzverband warnt ausdrücklich vor einer übereilten Unterschrift und Rücksendung derartiger Formulare.

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Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel- und Gastgewerbe (BGN) warn vor Anrufen, in denen sich jemand als BGN-Mitarbeiter ausgibt und kostenpflichtige Hygieneschulungen verkaufen möchte. In dem Telefon behauptet der angebliche BGN-Mitarbeiter, dass der Betrieb einen Kontrollbesuch bekäme und Bußgelder fällig werden.

Die BGN weist darauf hin, dass sie nichts am Telefon verkauft und Leistungen in der Regel im Mitgliedsbeitrag enthalten sind.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen warnt vor einer neuen Corona-Betrugsmasche: Zurzeit sind E-Mails im Umlauf, die den Anschein erwecken, vom Bundesministerium für Gesundheit versendet wurden zu sein. Der Absender der E-Mail lautet poststelle@bundesministerium-gesundheit.com.

In der E-Mail werden neue Corona-Arbeitsschutzregeln angekündigt, die sofort verbindlich gelten sollen. Diese Information ist mit dem Aufruf verknüpft, den beigefügten Anhang mit den neuen Regelungen auszudrucken. Die schadhafte Datei mit dem Namen Arbeitsschutzregel-Corona-September.pdf.js befindet sich direkt im Anhang der E-Mail in einer ZIP-Datei mit dem Namen Bund-Arbeitsschutzregel-Corona-September-1.zip. Es handelt sich hierbei um den Downloader für eine Schadsoftware.

Die ZAC rät davon ab, den Anhang zu öffnen. Falls der Anhang doch geöffnet wurde, sollte der Computer mit einer Anti-Viren-Software geöffnet werden.  Zusätzlich sollte Anzeige bei der Polizei gestellt werden.

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Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor Angeboten der GBB Ltd., Majuro, Marshall Island. Versendet wird ein Eintragungsantrag für ein gelbes Branchenbuch, der korrigiert oder ergänzt werden soll. Bei Unterschrift wird ein Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren und Kosten von insgesamt 2.340 Euro abgeschlossen.

Der Schutzverband bezweifelt neben der Angemessenheit des Preises auch die Herkunft des Antrags und geht davon aus, dass es sich bei der Firma mit Sitz auf den Marshallinseln höchstwahrscheinlich um eine Briefkastenfirma handelt. Die Internetseite, auf die der Eintrag erscheinen soll, enthält zudem kein Impressum und die dahinterstehende URL wurde anonym angemeldet.

Angesichts dieser Ungereimtheiten und der offensichtlichen Intention, die eigene Identität zu verschleiern, warnt der Schutzverband ausdrücklich davor, auf derartige Angebote zu reagieren bzw. Unterschrift zu leisten.

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Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V. warnt vor Abrechnungen, die den Anschein erwecken, von einem Amtsgericht zu stammen. In den vorliegenden Fällen wird ein Betrag von 349,00 Euro für „Kassenschuss [sic!] gem. § 13 /GnotKG, Anmeldung Handelsregister“ abgerechnet. Auf den ersten Blick erweckt das Schreiben den Anschein, von offizieller Stelle zu sein: Oben links befinden sich das Landeswappen sowie der Hinweis Land „Bundesland“ und Amtsgericht „Stadt mit Amtsgericht. Die Absenderangabe über dem Adressfeld enthält den Hinweis „ZS Zahldienststelle Amtsgericht X“. Eine Absenderadresse fehlt hingegen.

Der Schutzverband warnt im konkreten Fall vor unberechtigten Zahlungen, da die Abrechnungen nicht vom Amtsgericht stammen und empfiehlt grundsätzlich Formulare mit amtlichem Anstrich genau zu prüfen. Der Schutzverband hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

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Die Polizeiinspektion Braunschweig warnt aus aktuellem Anlass vor Dieben, die aus Kleintransportern Markenwerkzeug klauen. Die Täter spähen dabei zielgerichtet Handwerksfirmen aus und brechen dann zumeist nachts die Kraftfahrzeuge von Handwerkern auf.

Die Polizei weist darauf hin, dass Werkzeug nicht offen im Auto herumliegen, das Fahrzeug sicher verschlossen sein und möglichst sicher abgestellt werden sollte.



Diese Tipps gibt die Polizei

1. Rüsten Sie Ihr Fahrzeug mit einer Alarmanlage aus

Alarmanlagen sind auch im Auto ein wichtiger Sicherungsfaktor. Anlagen mit Innenraumüberwachung reagieren auch dann, wenn die Fenster aus Versehen offengelassen wurden. Anlagen dieser Art können auch nachträglich eingebaut und mit einem Ortungssystem verbunden werden.

2. Machen Sie es Dieben durch den Einbau von Spezialschlössern schwierig

Türen und Heckklappen können mit speziellen „Bolzenriegelschlössern“ verstärkt werden. Diese Zusatzschlösser verfügen über besonders lange und stabile Bolzen, die sehr schwer aufzubrechen sind.

3. Parken Sie nur auf geeigneten Parkplätzen

Parken Sie mit der Seiten- oder Hecktür unmittelbar sehr nah an Hauswand oder Garage, so dass Seiten- oder Hecktür nicht geöffnet werden kann. Wählen Sie belebte und beleuchtete Parkplätze, Parkstreifen etc.

4. Prüfen Sie immer, ob Ihr Kraftfahrzeug auch abgeschlossen ist

Manche Diebe stören mit einem Störsender („Jammer“) die Verbindung zwischen elektronischen Funkschlüssel und Fahrzeugschlüssel, so dass das Fahrzeug nicht verriegelt wird. Da es in der Regel keine Aufbruchspuren gibt, ist der Halter in der Beweispflicht. Sie sollten daher stets darauf achten, dass die Verriegelung mit einem Lichtsignal quittiert wird. Händisch auf Verriegelung prüfen ist immer die sicherste Lösung!

5. Bringen Sie an Ihrem Kraftfahrzeug einen Sichtschutz an

Lassen Sie die Scheiben Ihres Kfz von innen mit Spezialfolie bekleben oder Ihren Neuwagen gleich vom Hersteller mit Sichtschutz ausrüsten. Denken Sie an blickdichte Kofferraumabdeckungen! Die Werkzeugbeute sollte von potenziellen Dieben von außen nicht ins Visier genommen werden können.

6. Sichern Sie Koffer und Kisten

Werkzeugkoffer und -kisten sollten mit Zusatzschlössern im Laderaum fixiert oder an der Karosserie verschraubt werden.

7. Notieren Sie sich die Individualnummern

Notieren Sie sich die Typennummer und die Individualnummer. Dies dient Ihnen auch als Eigentumsnachweis, wenn das Diebesgut irgendwo auftaucht. Hochpreisige Geräte können oftmals auch beim Hersteller registriert werden und der Diebstahl kann dort gemeldet werden. Viele Hersteller betreiben eine firmeneigene Herstellerfahndung. Wenn der Täter ein Ersatzteil bestellt oder Arbeitsgeräte zur Reparatur gibt, fliegt er auf.