Symbolbild Geldscheine und Münzen
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Förderung

Für die berufliche Weiterbildung gibt es verschiedene Förderprogramme. Hier erhalten Sie einen ersten Überblick.

 Weiterbildungsberatung

Unsere Weiterbildungsberater*innen sind Ihnen gerne dabei behilflich, ein geeignetes Förderprogramm für Ihre Weiterbildung zu finden und unterstützen Sie bei der Beantragung.  Nehmen Sie gerne direkt Kontakt auf oder nutzen Sie unserKontaktformular. Beratungen können per Videochat (Zoom), in unseren Räumlichkeiten oder bei Ihnen im Betrieb erfolgen.

in Braunschweig

Holger Holz - van Hettinga

Tel. 0531 1201-413
Fax 0531 1201-595403
holz-van-hettinga--at--hwk-bls.de

in Lüneburg

in Stade

Anke Ott

Tel. 04141 6062-40
Fax 04141 6062-91
ott--at--hwk-bls.de

Niedersächsische Meisterprämie

Die Meisterprämie in Höhe von 4.000 Euro wird Absolventinnen und Absolventen mit einem Meisterabschluss im Handwerk gemäß der Handwerksordnung (HwO) gewährt. Die Meisterprämie wird unabhängig vom Aufstiegs-BAföG gezahlt und auch nicht darauf angerechnet.

  • Prämie in Höhe von 4.000 Euro

  • Erfolgreich absolvierte Meisterprüfung im Handwerk zwischen dem 01.09.2017 und dem 30.09.2023

  • Hauptwohnsitz oder Ort der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Niedersachsen

  • Meisterprämie wird nicht auf Leistungen aus dem Aufstiegs-BAföG (AFBG) angerechnet

Meisterprüfung im Handwerk

Die Prämie wird Absolventinnen und Absolventen mit einem Meisterabschluss im Handwerk gemäß der Handwerksordnung (HwO) gewährt, die Ihre Prüfung erfolgreich zwischen dem 1. September 2017 und dem 30. September 2023 bestanden haben. Der letzte Tag zur Vorlage vollständiger Antragsunterlagen ist der 30. September 2023 (Ausschlussfrist).

Hauptwohnsitz bzw. Beschäftigungsort

Der*die Antragstellende muss zum Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses seinen*ihren Hauptwohnsitz oder Ort der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in einem Handwerksbetrieb seit mindestens 6 Monaten in Niedersachsen haben.

Nachweis über die Meisterprüfung

Dem Antrag muss das Prüfungszeugnis über die bestandene Meisterprüfung beigefügt sein (Meisterprüfungszeugnis).

Die Antragsstellung erfolgt digital über dasKundenportal der NBank. Bitte beachten Sie, dass die Antragstellung spätestens bis zum 30. September 2023 erfolgen muss.
Weitere Informationen zur Niedersächsischen Meisterprämie finden Sie auch auf den  Seiten der NBank.


Aufstiegs-BAföG (ehemals "Meister-BAföG")

Über das im Sommer 2020 reformierte Aufstiegs-BAfög ist die Förderung auf Abschlüsse aller Fortbildungsstufen bis zum „Master-Niveau“ (z. B. Meister*in und Betriebswirt*in) möglich. Die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (bis zu 15.000 Euro) sowie etwaige Kosten für das Meisterstück (bis zu 2.000 Euro) werden unabhängig von der Einkommens- und Vermögenssituation jeweils hälftig als Zuschuss und zinsgünstiges KfW-Darlehen gewährt. Wer eine Fortbildung in Vollzeit absolviert, kann zusätzlich einen einkommens- und vermögensabhängigen Unterhaltsbeitrag beantragen, der in Form eines Vollzuschusses gewährt wird und sich an der Familiengröße orientiert.

Wer die Prüfung erfolgreich besteht oder im Anschluss ein Unternehmen gründet oder übernimmt, kann sich über Darlehenserlasse von 50 Prozent bis zu 100 Prozent freuen.

  • Förderung von Voll- und Teilzeitfortbildungen, die mit einer öffentlich-rechtlichen Prüfung abschließen. Gefördert werden berufliche Aufstiegsfortbildungen auf jeder Fortbildungsstufe der höherqualifizierenden Berufsbildung. Der Erwerb von Hochschulabschlüssen wird nicht gefördert.

  • Einkommens- und vermögensunabhängige Förderung von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Kosten des Meisterstücks bzw. der Prüfungsarbeit, bestehend aus Zuschuss und Darlehen.

  • Teil- bzw. Vollerlass des Restdarlehens möglich.

  • Einkommens- und vermögensabhängige Förderung eines Unterhaltsbeitrages als Vollzuschuss.
  • Einkommens- und vermögensunabhängige Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren in tatsächlicher Höhe (ohne Lehrmittel und Arbeitsmaterialien) bis maximal 15.000 Euro sowie ggf. die Kosten des Meisterstücks bzw. der Prüfungsarbeit bis zur Hälfte der notwendigen Materialkosten (maximal 2.000 Euro). Die Förderung erfolgt jeweils hälftig als Zuschuss und zinsgünstiges KfW-Darlehen.
  • Alleinerziehende erhalten einen zusätzlichen Betreuungszuschlag für Kinder, der als Zuschuss gezahlt wird (150 Euro monatlich pro Kind bis 14 J.):

  • Teilnehmer*innen an Vollzeitmaßnahmen können zusätzlich einen Unterhaltsbeitrag erhalten. Dieser besteht aus einem Vollzuschuss, der sich an der Familiengröße orientiert und abhängig vom Einkommen und Vermögen des*der Antragsteller*in sowie vom Einkommen des nicht dauernd getrenntlebenden Ehegatten gewährt wird. Bei Zahlung von Kranken- bzw. Pflegeversicherungsbeiträgen erhöht sich der Unterhaltsbeitrag. Um unbillige Härten zu vermeiden (Haus, Betriebsvermögen), können auf Antrag Härtefreibeträge für Einkommen und Vermögen gewährt werden.

  • Auf Antrag ist eine Förderung der Prüfungsvorbereitungszeit möglich.

Hinweis: Die Förderung ist zweckgebunden und setzt eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 70 % der Unterrichtsstunden) voraus.

Die Antragstellung läuft über die NBank. Sie können den Antrag auf Aufstiegs-BAföG direkt online ausfüllen: www.afbg-niedersachsen.de
Bitte beachten Sie dabei folgende Fristen:
  • Die Antragstellung sollte möglichst zwei Monate vor Beginn der Maßnahme erfolgen, sodass die Bearbeitung durch die NBank in der Regel bis zum Lehrgangsbeginn abgeschlossen werden kann.

  • Die Antragstellung muss spätestens bis zum letzten Unterrichtstag der Maßnahme bzw. des Maßnahmeabschnittes erfolgen. Maßnahmebeiträge (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) können bei fristgerechter Antragstellung (siehe oben) rückwirkend gewährt werden. Unterhaltsbeiträge können nicht rückwirkend bewilligt werden. Sie werden von Beginn des Monats an geleistet, in dem mit dem Unterricht begonnen wird, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an. Die Leistung endet mit Ablauf des Monats, in dem der letzte Unterricht abgehalten wird.
Weitere Informationen zum Aufstiegs-BAföG (z. B. Förderrechner, Beispielrechnungen) finden Sie auf  www.aufstiegs-bafoeg.de sowie auf den  Seiten der NBank.
 



Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung.

Das Stipendium fördert fachliche Lehrgänge (Techniker*in, Handwerksmeister*in, Fachwirt*in), aber auch fachübergreifende Weiterbildungen, wie zum Beispiel EDV-Kurse oder Intensivsprachkurse. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein berufsbegleitendes Studium gefördert werden.


Eicke Nickel-Klepper

Tel. 04131 712-121
Fax 04131 712-213
nickel--at--hwk-bls.de

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  • Stipendiat*innen können Zuschüsse von bis zu 2.700 Euro jährlich (insgesamt maximal 8.100 Euro) für die Finanzierung ihrer Weiterbildungsaktivitäten erhalten.
  • Der Förderzeitraum beläuft sich auf das Jahr der Aufnahme und zwei weitere Kalenderjahre und kann in Ausnahmefällen um höchstens drei Jahre verlängert werden.
Um als Stipendiat*in in das Programm aufgenommen zu werden, müssen Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Berufsabschlussprüfung im Durchschnitt mit mindestens 87 Punkten oder besser als "gut" (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote mindestens 1,9)
  • Erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen praktischen Leistungswettbewerb (1. bis 3. Platz auf Landesebene)
  • Auf begründeten Vorschlag eines Betriebs oder der Berufsschule hin.

Anstragssteller*innen dürfen zum Aufnahmezeitpunkt das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Durch Anrechnungszeiten (z.B. Mutterschutz, Elternzeit, freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst) kann eine Aufnahme auch nach dem 25. Lebensjahr erfolgen. Die Anrechnungsfähigkeit dieser Zeiten wird auf höchstens drei Jahre begrenzt. Hochschulabsolvent*innen können nach den Richtlinien nicht gefördert werden.

Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten werden jeweils zum 1. Januar eines Jahres aufgenommen (Bewerbungsschluss: Mitte November eines jeden Jahres).

Um sich auf das Weiterbildungsstipendium zu bewerben, müssen Sie zunächst unserInteressentenformular ausfüllen. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, startet im Anschluss das reguläre Bewerbungsverfahren.

Über den aktuellen Stand des Bewerbungsverfahrens werden Sie automatisch per E-Mail informiert. Prüfen Sie daher regelmäßig Ihre E-Mails – auch etwaige Spam- oder Junk-Mail-Ordner.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsstipendium finden Siehier.
 

Fördergelder für Arbeitgeber

Weiterbildung in Niedersachsen (WiN)

Die EU und das Land Niedersachsen fördern mit diesem Programm die Weiterbildung von Beschäftigten und von Betriebsinhaber*innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten – ausgenommen freiberuflich arbeitende Person.

Dabei werden Weiterbildungen, die sich auf der Vermittlung von beruflicher Fachkompetenz, Sozial- und Führungskompetenz oder Methodenkompetenz beziehen und allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikationen vermitteln, bezuschusst. Die Fördersumme muss mindestens 1.000 Euro betragen.  Für freigestellte Mitarbeiter*innen beträgt der Zuschuss bis zu 90 Prozent der Lehrgangsgebühren, für Betriebsinhaber*innen und nicht freigestellte Mitarbeiter*innen werden die Lehrgangsgebühren mit bis zu 50 Prozent bezuschusst. 

Anträge sind bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) zu stellen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht.

Bitte beachten Sie, dass die Antraggsstellung so früh wie möglich, mindestens aber vier Wochen vor Beginn der Maßnahme, erfolgen muss. Bei Antragstellung darf noch keine verbindliche Anmeldung zur Weiterbildung erfolgt sein.

Wie sieht es in anderen Bundesländern aus?

Neben Niedersachsen bieten viele weitere Bundesländer Förderprogramme an. Einen aktuellen Überblick über die verschiedenen Programme gibt die Förderdatenbank des Bundes.

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie wird die berufliche Weiterbildung vom Staat gefördert. Die Bildungsprämie besteht aus dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen. Der Prämiengutschein kann bis zu 500 Euro wert sein. Mit dem Weiterbildungssparen haben Sie die Möglichkeit, die Sparzulage für Arbeitnehmer*innen für Ihre Weiterbildung zu nutzen.

Ein individuelles Beratungsgespräch in einer Förderberatungsstelle ist Voraussetzung, um einen sogenannten Prämiengutschein zu erhalten. Dort werden die persönlichen Voraussetzungen, das genaue Weiterbildungsziel und die Anforderungen an die Weiterbildung besprochen.

Aufstiegsstipendium

Das Aufstiegsstipendium unterstützt Berufserfahrene bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.